Liebe Kundinnen, Liebe Kunden,

lange schon hat die Pandemie unseren Alltag im festen Griff. In vielen Bereichen des öffentlichen und des privaten Lebens kommt es vermehrt zu erheblichen Einschränkungen, denen wir uns alle nicht entziehen können.

Das wichtigste Zuerst: Entgegen diverser Falschmeldungen, die in den sozialen Netzwerken kursieren bleiben unsere Märkte geöffnet. Eine Schließung der Supermärkte ist in keinem Pandemie-Plan vorgesehen und ist für uns als Betreiber, aber auch für die gesamte Gesellschaft ausgeschlossen.

Auch werden wir unsere Öffnungszeiten nicht anpassen. Natürlich befinden sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zurzeit gezwungenermaßen zuhause. Aber auf viele Tätigkeiten können wir nicht verzichten und auch diese Menschen gilt es zu versorgen.

Wir setzen derzeit unsere gesamte Energie ein, um die Warenversorgung sicherzustellen. Liebe Kundinnen, liebe Kunden, bitte lasst euch von leeren Regalen und scheinbarem Mangel nicht täuschen. Es sind ausreichend Lebensmittel verfügbar und es ist genug für alle da. Derzeit scheitert eine reguläre Versorgung lediglich daran, dass die personellen Kapazitäten der Vorstufe (Also Großhandel, Transport, Lager etc.) nicht ausreichen um den seit mehreren Wochen erhöhten Absatz auszugleichen. Aber, es wird alles nachgeliefert und wir haben genug Man-Power um dann auch alles in die Regale zu räumen.

Folglich werden wir auch nicht die Abgabemengen beschränken, wie es in einigen Supermärkten nun gemacht wird und wie es auch in den Sozialen Netzwerken gefordert wird. Wir sind keine moralische Instanz, keine Lehrer für Menschlichkeit und auch keine Politiker. Solange es genug für alle gibt, kann jeder soviel mitnehmen wie er möchte. Ob es moralisch vertretbar ist, sich mit Toilettenpapier einzudecken, während andere Leute leer ausgehen, muss jeder selber entscheiden.

Über diverse Kanäle erreichen uns auch viele, meistens nett gemeinte Vorschläge zum Schutz unserer Kundinnen und Kunden und zum Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen vor einer Ansteckung. ABER wirksame Möglichkeiten, außer die Einhaltung der bekannten Hygiene-Regeln gibt es nicht. Da helfen auch keine Trennscheiben an den Kassen und keine Trennung der Schichten. Wir werden hier nicht in blinden Aktionismus verfallen, um noch weiter Panik zu schüren.

Das Leben geht weiter und auch Euer Supermarkt der Frische gibt weiterhin alles, euch mit der bestmöglichen Ware und dem bestmöglichen Service zu versorgen.

In diesem Sinne denkt immer daran, was man im Rheinland sagt: „Et kütt, wie et kütt un et hätt noch immer jot jejange“.

Liebe Grüße

Felix Theodor Kels